Hintergrund

Es war die Unzufriedenheit mit den gängigen Bremsmethoden gepaart mit einer eher niedrigen Angstschwelle und begrenzten akrobatischen Fähigkeiten, die den Antrieb zu dieser Entwicklung gaben. Patente auf alternative Bremssysteme wurden weltweit schon reichlich angemeldet, obwohl sich die wenigsten davon in der Praxis bewähren würden. Die grossen Hersteller von Inlineskates wissen, dass der Markt für schnelle Skates mit einem neuartigen Bremssystem sehr klein und riskant ist. Sie scheuen sich mit Recht vor den hohen Investitionskosten für eine neue Produktlinie.

Mein Ziel war es, das Bremssystem deutlich zu verbessern und zwar so, dass es sich auch für interessierte Skater in kleinen Stückzahlen produzieren lässt. Moderne Fertigungsverfahren wie Laserschneiden, CNC-Biegen und 3D-Drucken für Kunststoffteile wurden gewählt, um eine reproduzierbare Qualität herstellen zu können. Die Stückkosten sind dabei allerdings um ein vielfaches höher als bei Fertigungstechniken für Großserienprodukte.

Details wurden in der Fahrpraxis laufend verbessert, sodass jetzt ein wirkungsvolles und robustes System angeboten werden kann.

Horst Moshammer